Organabstoßung verhindern

Bei der Im­mun­sup­pres­si­on wird das kör­per­eigene Abwehr­system durch spezielle Medi­ka­mente – Immun­suppressiva – „herunter­gefahren“, wodurch eine Ab­stoßung des trans­plan­tier­ten Organs ver­hindert werden soll.

Eine richtige Do­­sier­­ung der Im­mun­­sup­pres­si­va ist sehr wichtig. Ist sie zu hoch, können Neben­wirkungen auf­treten – ist sie zu nied­rig, be­steht ein er­höhtes Ab­stoß­ungs­risiko für Ihr neues Organ.

Ihr Arzt wird Ihnen regel­mäßig Blut ab­nehmen, um den Spie­gel der Me­di­ka­men­te zu kon­trol­lier­en.

Sie soll­ten be­achten, dass Sie Ihre nun lebens­notwen­digen Me­di­kamente (z.B. Immun­suppressiva) immer aus­reichend vor­rätig haben. Da Sie in Ihrem wei­ter­en Leben nicht mehr auf diese ver­zich­ten können und regel­mäßige Arzt­besuche un­um­gäng­lich sein werden, gelten Sie als „Chro­nisch Er­krank­ter“.

Auch im Ur­­laub ist es wich­tig, dass Sie stets Ihren Me­­di­ka­men­ten­­plan und die Kon­takt­­adresse Ihres Trans­plan­ta­tions­zen­trums mit sich führen.

Haben Sie Ihre Medikamente immer dabei