Gartenarbeit nach der Transplantation – Das sollten Sie beachten!
Gartenarbeit stellt für viele Menschen eine Quelle der Entspannung dar und ist zudem ein lieb gewonnenes Hobby. Auch Sie können nach Ihrer Transplantation weiterhin Ihren grünen Daumen bei der Pflege Ihrer Zimmerpflanzen, der Arbeit im eigenen Garten oder auf dem Balkon beweisen. Allerdings haben Sie aufgrund der einzunehmenden Immunsuppressiva ein höheres Infektions- und Hautkrebsrisiko. Bevor Sie sich also ins Beet stürzen, sollten Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachten.
Grundsätzlich sollten Sie sich beim Gärtnern im Freien unabhängig vom Wetter mit Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder 50, langer Kleidung und einer Kopfbedeckung vor der UV-Strahlung der Sonne schützen. Tragen Sie außerdem stets Handschuhe, wenn Sie Ihre Garten- oder Zimmerpflanzen pflegen. So vermeiden Sie Schnitt- oder Schürfverletzungen, die sich infizieren können. In Garten- und Blumenerde, Kompost, aber auch im Wasser von Schnittblumen tummeln sich nämlich zahlreiche Keime. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Gartenarbeit außerdem immer ein festes Schuhwerk wählen.
Das Umsetzen und Umtopfen von Pflanzen kann oft auch eine staubige Angelegenheit sein. Damit Sie keine aufgewirbelten Schimmelpilzsporen oder sonstigen Keime aus der Erde einatmen, empfiehlt es sich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Infektionsgefahr kann weiter verringert werden, wenn Sie Ihre Zimmerpflanzen regelmäßig mit einem entkeimenden Düngemittel behandeln und Ihre grünen Mitbewohner in Hydrokultur statt in Blumenerde anziehen.
Nach getaner Arbeit sollten Sie sich außerdem immer gründlich die Hände waschen.
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