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Wichtige Begriffe kurz erklärt

Haftungsausschluss

Die folgenden Inhalte dienen lediglich als ergänzende Informationen zu Ihren persönlichen Besprechungen mit Ihrem*Ihrer Ärztin. Für Inhalt und Richtigkeit übernimmt Chiesi GmbH keine Haftung.

A

Die Abstoßungsreaktion wird die Reaktion des Körpers bezeichnet, bei der das körpereigene Immunsystem nach einer Transplantation das körperfremde Organ erkennt und abstößt.

Antigene sind Moleküle/Oberflächenstrukturen, die sich auf der Zelloberfläche von Bakterien, Pilzen und Viren, aber auch von körpereigenen und -fremden Zellen, wie dem Nierentransplantat, befinden. Bei Kontakt mit körperfremden Zellen bzw. deren Antigenen kommt es zur Bildung von Antikörpern.

Antikörper sind Schutzstoffe im Blutserum, die sich als Reaktion auf das Eindringen von Antigenen bilden.

Anti-Thymozytenglobuline sind Antikörper, die sich gegen die T-Zellen richten und so zur Immunsuppression führen. Sie werden schon seit mehreren Jahrzenten eingesetzt und können eine Abstoßungsreaktion nach einer Organtransplantation unterdrücken [1].

Autoimmunerkrankungen sind chronische Erkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Antigene nicht mehr als solche erkennt und in Folge Organe des eigenen Körpers attackiert [2].

Azathioprin ist ein Immunsuppressivum, das allein oder in Kombination mit anderen Arzneistoffen eingesetzt wird [3].

B

Basiliximab ist ein Antikörper, der an die T-Zellen des Immunsystems bindet. Er wird zur Immunsuppression nach Organtransplantationen eingesetzt [4].

Belatacept ist ein Protein, das indirekt die T-Zell-abhängige Immunantwort unterdrückt. Belatacept wird nach Organtransplantationen im Rahmen einer immunsuppressiven Therapie eingesetzt [5].

 

Bilirubin ist ein Abbauprodukt von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, und dient als diagnostischer Marker für Leber- und Blutkrankheiten [6].

Die weltweite Durchseuchungsrate mit BK-Viren (BKV) beläuft sich bei Erwachsenen auf 70 – 100 %. Es gibt kein spezifisches Krankheitsbild, dass durch die Infektion ausgelöst wird. Sie verläuft meist unbemerkt. Unter starker Immunsuppression jedoch kann es bei Menschen, die das BK-Virus in sich tragen, zu einer erneuten Erkrankung kommen („Reaktivierung“). Eine Reaktivierung der BK-Viren kann zu einer Entzündung der Niere (Nephropathie), der Harnleiter und/oder der Harnblase führen. Die Erkrankung kann die transplantierte Niere so stark schädigen, dass diese nicht mehr ausreichend funktioniert, der/die Transplantierte also wieder dialysepflichtig wird.

B-Zellen sind wichtige Immunzellen, die der Immunabwehr dienen. Als Reaktion auf den Kontakt mit körperfremden Zellen bzw. deren Antigenen können B-Zellen zahlreiche Antikörper bilden.

C

Calcineurinhemmer sind Immunsuppressiva, die seit mehreren Jahrzehnten nach Organtransplantationen eingesetzt werden und in diesem Zusammenhang zu enormen Erfolgen geführt haben. Sie hemmen zusammen mit Immunophilinen das sogenannte Calcineurin. Calcineurin ist für die Aktivierung von T-Zellen, also eine Immunantwort, die bei Einnahme von Calcineurinhemmern ausbleibt, verantwortlich [7].

Unter starker Immunsuppression kann es bei Menschen, die das Cytomegalievirus (CMV) in sich tragen, zu einer erneuten Erkrankung kommen („Reaktivierung“). Die Erkrankung kann zu Entzündungen in der Leber, in der Speiseröhre, im Dickdarm, in der Lunge, im zentralen Nervensystem und an der Netzhaut führen.

Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) ist ein Enzym, das vor allem in der Leber und im Magen-Darm-Trakt vorliegt. Es ist am Metabolismus vieler Arzneimittel beteiligt. Substanzen, die die Aktivität von CYP3A4 hemmen oder aktivieren, nehmen so Einfluss auf die Verstoffwechselung von Arzneimitteln [8].

D

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation koordiniert bundesweit die postmortale Organspende. Ihr Einsatz beginnt bei der Mitteilung eines möglichen Spenders und reicht bis hin zur Übergabe der Organe an die Transplantationszentren [9].

Bei dieser Stoffwechselerkrankung ist der Blutzuckerspiegel krankhaft erhöht. Diabetes mellitus wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet.

Dialyse bzw. Hämodialyse bezeichnet ein spezielles Dialyseverfahren, bei dem das Blut durch eine halbdurchlässige, künstliche Membran außerhalb des Körpers geleitet wird, um bestimmte Stoffe zu entfernen. Diese Therapiemöglichkeit wird bei akutem und chronischem Nierenversagen als Nierenersatzverfahren angewandt.

Diaphragma beschreibt ein mechanisches Hilfsmittel zur Empfängnisverhütung. Es besteht aus einer flexiblen Gummikappe und wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide der Frau eingeführt. Durch den Verschluss des Muttermundes wird das Eindringen von Spermien verhindert.

Diphterie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae ausgelöst wird [10].

E

Erektile Dysfunktion ist eine Störung der Sexualfunktion des Mannes, bei der über einen längeren Zeitraum die Peniserektion nicht für eine sexuelle Aktivität ausreicht.

Everolimus ist ein Immunsuppressivum, welches das Wachstum und die Teilung von Zellen, auch T- und B-Zellen, in Abhängigkeit von Wachstumsfaktoren hemmt [11].

F

Nach einer Infektion mit dem sexuell übertragbaren humanen Papillomavirus (HPV) bilden sich im Intimbereich sogenannte Feigwarzen [12]. Während die HPV-Infektion normalerweise vorübergehend ist, kann sie immunsupprimierten Menschen (z. B. nach einer Organtransplantation) über einen langen Zeitraum schaden [13].

Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis kommt es zu einer Virusübertragung durch Zecken. Die Viren können in Betroffenen eine Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Rückenmarks auslösen [14].

H

Hämodialyse bezeichnet ein spezielles Dialyseverfahren, bei dem das Blut durch eine halbdurchlässige, künstliche Membran außerhalb des Körpers geleitet wird, um bestimmte Stoffe zu entfernen. Diese Therapiemöglichkeit wird bei akutem und chronischem Nierenversagen als Nierenersatzverfahren angewandt.

Das Hepatitis-B-Virus verursacht eine Infektionskrankheit der Leber, die chronisch werden kann [15].

Eine Hepatitis-C-Infektion kann zur chronischen Erkrankung der Leber führen. Das Virus wird über Blut, also unter Umständen auch durch Geschlechtsverkehr, übertragen [16].

Als Folge einer schweren Hirnschädigung, z. B. durch einen Unfall, kann es zu einem endgültigen und vollständigen Verlust der lebensnotwendigen Gehirnfunktionen kommen. Man spricht dabei von Hirntod oder auch medizinisch von einem „unumkehrbaren Ausfall der gesamten Hirnfunktionen“ oder „irreversiblen Hirnfunktionsausfall“. Nur mithilfe von intensivmedizinischen Maßnahmen kann das Herz-Kreislauf-System künstlich aufrechterhalten werden, sodass eine Transplantation möglich ist.

Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) führt unbehandelt zu AIDS (englisch für: erworbenes Immunschwächesyndrom) [17]. In den meisten Fällen wird das Virus durch Geschlechtsverkehr übertragen [18].

HL-Antigene sind Moleküle/Oberflächenstrukturen auf zahlreichen Gewebe- und Blutzellen. Entscheidend bei einer Transplantation ist, dass der Spender über die gleiche oder eine ähnliche Gewebekompatibilität (HL-Antigene) verfügt wie der*die Empfänger*in.

Bei der humoralen Immunantwort werden Antikörper durch spezielle Immunzellen (B-Zellen) gebildet und ins Blut abgegeben, wo sie gegen körperfremde Zellen wie das Nierentransplantat gerichtet sind.

I

Ist der Körper einem bestimmten Erreger ausgesetzt, erkennen Zellen des Immunsystems Antigene dieser Erreger und es kommt zu einer Immunantwort. Kommt es später erneut zu einem Kontakt mit demselben Erreger, erkennen sogenannte Gedächtniszellen (B-Zellen und T-Zellen) selektiv die Antigene des Erregers und lösen wesentlich schneller als beim Erstkontakt eine Immunantwort aus. Bei Impfungen macht man sich diese Fähigkeit unseres Immunsystems zu Nutze [19].

Bei der Immunsuppression wird die natürliche körpereigene Immunabwehr durch spezielle Medikamente – Immunsuppressiva – künstlich unterdrückt.

Die immunsuppressive Therapie bezeichnet die Einnahme von Medikamenten (Immunsuppressiva), welche die Funktion der natürlichen Immunabwehr vermindern.

Influenza oder auch Grippe ist eine durch Viren ausgelöste Krankheit, die oftmals zu einer Lungenentzündung führt [20].

Intimhygiene bezeichnet die Reinigung des äußeren Genitalbereichs.

K

Kortikosteroide sind Steroidhormone, welche in der Nebennierenrinde aus Cholesterin gebildet oder synthetisch hergestellt werden. Sie verfügen über eine immunsuppressive Wirkung.

Kreatinin ist ein Abbauprodukt im Stoffwechsel der Muskeln. Da es über die Nieren ausgeschieden wird, kann das Kreatinin-Level im Blut Auskunft darüber geben, wie gut die Nierenfunktion ist [21].

L

Lebendimpfstoffe enthalten geringe Mengen vermehrungsfähiger Krankheitserreger, die jedoch so abgeschwächt wurden, dass sie bei intaktem Immunsystem die Erkrankung selbst nicht mehr auslösen können.

Stammt das gespendete Organ von einer lebenden Person, spricht man von einer Lebendspende. Lebendspenden sind nur unter engen Verwandten oder sich sehr nahestehenden Menschen erlaubt. Grundsätzlich ist die Lebendspende auf Organe begrenzt, deren Entnahme für den*die Spender*in gesundheitlich vertretbar ist.

Bei einer Lebendspende überprüft eine Kommission aus mehreren Experten*innen, ob die Organspende freiwillig und ohne finanzielle Anreize erfolgt. Unter den Experten befindet sich ein Arzt bzw. eine Ärztin, eine Person mit Befähigung zum Richteramt und eine Person, die Erfahrung in psychologischen Fragen hat [22].

Libido beschreibt das sexuelle Verlangen.

Listerien sind Bakterien, die in Nahrungsmitteln vorkommen können. Bei Kontakt können sie vor allem bei immunsupprimierten Menschen Infektionen auslösen. Die Folgen einer Infektion können unter anderem Sepsis, Hirnhautentzündung und fötale Infektion bei Schwangerschaft sein [23].

M

Masern, Mumps und Röteln sind Viruserkrankungen. Es stehen keine spezifischen Therapien für diese Erkrankungen bereit. Rechtzeitige Impfungen können jedoch Schutz bieten [24].

Das Bakterium Neisseria meningitidis (Meningokokken) kann bei einer Infektion zu Hirnhautentzündung und Sepsis führen und ist oftmals tödlich [25].

Mycophenolsäure ist ein Immunsuppressivum. Es hemmt ein Enzym, das zur Vermehrung von T- und B-Zellen nötig ist, und vermindert so die Immunantwort durch diese Zellen. Mycophenolat-Mofetil ist eine Modifikation der Mycophenolsäure [26].

N

Nephrolog*innen sind Fachärzt*innen für Nierenkrankheiten.

O

Osteoporose bezeichnet eine Erkrankung, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und anfällig für Brüche werden.

P

Die Peritonealdialyse ist eine Art der Dialyse, bei der das Peritoneum im Bauch eines Menschen als Membran verwendet wird, über die Flüssigkeit und gelöste Substanzen mit dem Blut ausgetauscht werden. Diese Therapiemöglichkeit wird bei akutem und chronischem Nierenversagen als Nierenersatzverfahren angewandt.

Das Bauchfell ist eine dünne und glatte Haut, die das Innere des Bauchraums auskleidet.

Polio, auch unter Kinderlähmung bekannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch Polioviren ausgelöst wird. Die Infektion kann zwar symptomfrei verlaufen, führt in schweren Fällen jedoch zu Hirnhautentzündung und Lähmung [27].

Die Organspende eines bereits verstorbenen Menschen wird als postmortale Spende bezeichnet. Eine postmortale Organspende erlaubt – anders als die Lebendspende – auch die Transplantation von Organen, deren Entnahme bei Lebenden zum Tode führen würde (z. B. das Herz).

Eine Infektion mit Pneumokokken, also dem Bakterium Streptococcus pneumoniae, kann im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung, eine Sepsis oder eine Hirnhautentzündung auslösen [28].

Proliferationshemmer, die im Rahmen einer immunsuppressiven Therapie eingesetzt werden, verhindern die Zellteilung und somit die Vermehrung von Immunzellen. Die Immunantwort wird so unterdrückt.

Die Psittakose, auch „Papageienkrankheit“ genannt, bezeichnet eine bakterielle Infektionskrankheit, die über Tierexkremente auf den Menschen übertragen werden kann und mit grippeähnlichen Symptomen einhergeht.

S

Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um RNA-Viren, die die Krankheit COVID-19 auslösen. Einige typische Symptome der Erkrankung ähneln denen einer Erkältung. Bei Erkrankung sind vorrangig die Atemwege betroffen [29].

Sexuelle Dysfunktion ist eine sexuelle Funktionsstörung, die körperlichen oder psychischen Ursprungs sein kann.

Sirolimus ist ein Immunsuppressivum, das nach einer Organtransplantation verabreicht wird. Der Wirkstoff bindet an ein oder mehrere Proteine, was dazu führt, dass sich T-Zellen nicht mehr vermehren können und die Immunantwort unterdrückt wird [30].

Spermizide bezeichnen Mittel, die Spermien abtöten.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts spricht Impfempfehlungen für Deutschland aus. Dabei verfolgt sie einen Ansatz, der den größtmöglichen Nutzen für die Gesamtbevölkerung im Fokus hat [31].

T

Tacrolimus ist ein Immunsuppressivum, welches zur Unterdrückung des Immunsystems bei Organtransplantierten eingesetzt wird.

Tetanus oder auch Wundstarrkrampf ist eine Krankheit mit hoher Letalität, die durch den Erreger Clostridium tetani ausgelöst wird [32].

Werden RNA-Viren der Familie Rhabdoviridae durch Tierbisse (z. B. von Fledermäusen) auf den Menschen übertragen, können diese Tollwut auslösen. Es kommt zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) [33].

Toxoplasmose ist eine weltweit verbreitete parasitäre Infektionskrankheit bei Katzen, die auf den Menschen übertragen werden kann. Bei immungeschwächten Personen können schwerwiegende Erkrankungen (z. B. Entzündungen des Gehirns [Enzephalitis]) hervorgerufen werden.

Als Tremor wird das unwillkürliche, sich rhythmisch wiederholende Zusammenziehen (Zittern) entgegenwirkender Muskelgruppen bezeichnet. Das unkontrollierbare Zittern tritt häufig an den Händen auf.

T-Zellen sind wichtige Immunzellen, die der Immunabwehr dienen. Sie können körperfremde Zellen wie das Nierentransplantat erkennen und zerstören.

U

Ultraviolett (UV)-Strahlen sind für den Menschen nicht sichtbare elektromagnetische Strahlen einer bestimmten Wellenlänge, die unter anderem in natürlichem Sonnenlicht enthalten sind.

V

Die Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus kann zu Windpocken führen. Nach einer Latenzzeit kann durch Reaktivierung der Viren ebenfalls Gürtelrose (Herpes Zoster) ausgelöst werden [34].

  1. Mohty M. Leukemia 2007;21(7):1387–1394
  2. Cárdenas-Roldán et al. BMC Med 2013;11(1):1–22
  3. Fachinformation Azathioprin-ratiopharm 25 mg/50mg Filmtabletten. Stand: Juni 2018
  4. Chapman TM & Keating GM. Drugs 2003;63(24):2803–2835
  5. Vincenti F et al. Nat Rev Drug Discov 2011;10(9):655–656
  6. Fevery J. Liver Int 2008:592–605
  7. Azzi JR et al. J Immunol 2013;191:5785–5791
  8. Gelbe Liste. Online: https://www.gelbe-liste.de/arzneimitteltherapiesicherheit/cyp-interaktionen/cyp3a4 (Zuletzt aufgerufen am 03.03.2021)
  9. Online: https://dso.de/dso/%C3%BCber-die-dso (Zuletzt aufgerufen am 10.02.2021)
  10. Pappenheimer AM & Gill DM. Science 1973;182(4110):353–358
  11. Chapman TM & Perry CM. Drugs 2004;64(8):861–872
  12. Lu YG et al. Photomed Laser Surg 2012;30(3):186–190
  13. Wieland U et al. Human Papillomavirus 2014;45:154–165
  14. Kaiser R. Wien Med Wochenschr 2012;162:239–243
  15. Liaw Y-F & Chu C-M. Lancet 2009;373(9663):582–592
  16. Alter MJ. World J Gastroenterol 2007;13(17):2436
  17. Centers for Disease Control and Prevention. MMWR 2011;60(47):1618–1623
  18. Royce RA et al. N Engl Med 1997;336:1072–1078
  19. Banatvala J et al. Vaccine 2001;19:877–885
  20. Ni Y-N et al. Critical Care 2019;23:99
  21. Delanaye P et al. Nephron 2017;136:302–308
  22. Online: https://www.organspende-info.de/lebendorganspende/voraussetzungen/ (Zuletzt aufgerufen am: 12.01.2024)
  23. Radoshevich L & Cossart P. Nat Rev Microbiol 2017;16(1):32–46
  24. Enders M et al. Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsfrosch-Gesundheitsschutz 2007;50:1393–1398
  25. Suryadevara M. In: Vaccines. Springer, Cham, 2020:235–245
  26. Fulton B & Markham A. Drugs 1996;51(2):278–298
  27. Melnick J. Clin Microbiol Rev 1996;9(3):293–300
  28. Henriques-Normark B & Tuomanen EI. Cold Spring Harb Perspect Med
  29. Pederson SF & Ho Y-C. J Clin Inv 2020;130(5):2202–2205
  30. Stenton et al. Clin Pharmacokinet 2005;44(8):769–786
  31. Online: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/stiko_node.html (Zuletzt aufgerufen am 10.02.2021)
  32. Naumann M & Abele-Horn M. Intensivmed 2003;40:195–202
  33. Rupprecht CE et al. The Lancet 2002;2(6):327–343
  34. Cohen JI. N Engl J Med 2013;369:255–263