Gartenarbeit ist gut für Körper und Seele - Was Sie beachten sollen
Gartenarbeit kann sich nicht nur positiv auf unseren Körper auswirken. Studien zeigen sogar einen positiven Effekt auf unsere mentale Gesundheit [1, 2]. Auch nach einer Organtransplantation können Sie von den Effekten der Gartenarbeit profitieren und als Nebeneffekt Balkon und Garten aufhübschen, oder Ihre Zimmerpflanzen verwöhnen.
Dabei sollten Sie jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes, der für Sie eine besondere Rolle spielt, einige Verhaltensregeln beachten. Grund dafür ist, dass das Wasser von Schnittblumen, Erde und Kompost dicht mit Keimen besiedelt sind, die durch Risse in der Haut und über die Atemwege aufgenommen werden können. Daher sollten Sie in den ersten Monaten nach der Transplantation auf das Umtopfen und den Wasserwechsel von Pflanzen verzichten sowie Staubaufwirbelungen aus der Erde vermeiden. Generell empfiehlt es sich, sich durch Handschuhe bei der Gartenarbeit bzw. der Pflege Ihrer Zimmerpflanzen zu schützen. Auch die Füße sollten durch das Tragen von geschlossenen Schuhen vor Verletzungen und eindringenden Keimen geschützt werden.
Egal, ob Sie in Innenräumen, auf dem Balkon, oder im Garten mit Pflanzen arbeiten: Wichtig ist, dass Sie sich nach der Arbeit stets gründlich die Hände waschen. Gewappnet mit diesen Tipps können Sie zur Tat schreiten und Ihren grünen Daumen beweisen.
- Soga M, Gaston KJ, Yamaura Y. Gardening is beneficial for health: A meta-analysis. Preventive medicine reports 2017;5:92-9
- Clatworthy J, Hinds J, Camic PM. Gardening as a mental health intervention: a review. Mental Health Review Journal 2013
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