Warum ist eine Nierenersatztherapie nötig

Warum ist eine Nierenersatz­therapie nötig?

Ein Stethoskop liegt auf einem Klemmbrett, auf dem eine kleine Plastik der Nieren liegt und der Schriftzug Chronische Nierenerkrankung zu lesen ist. Es steht symbolisch dafür, dass viele Patientinnen und Patienten mit der Diagnose chronische Nierenerkrankung oder Niereninsuffizienz auf eine Nierenersatztherapie, das heißt eine Dialyse oder eine Nierentransplantation, angewiesen sind.

„Eine Organ­transplantation bietet Hoffnung für Menschen mit chronischer Nierenkrank­­heit“

Inhalte dieses Kapitels

Wo befinden Sie sich gerade? Die wichtigsten Etappen bei einer Nieren­transplantation

Wenn die Nieren dauerhaft geschädigt sind und ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können, spricht man von chronischer Nierenkrank­­heit bzw. von Nierenversagen oder Nierenin­suffizienz. Neben medikamentösen Therapien sind Nierenersatz­­verfahren, wie die Dialyse und die Transplantation einer gespendeten Niere, wichtige Behandlungs­möglichkeiten.

Was ist eine chronische Nieren­erkrankung?

Eine chronische Nierenin­suffizienz wird definiert als andauernder und fort­schreitender Leistungs­­verlust der Niere über die Zeit – bis hin zum nicht rückbildungs­fähigen dauerhaften Nieren­versagen. Bei einem Nierenversagen arbeiten die Nieren nicht mehr gut genug um ihre lebens­­wichtige Funktion zu erfüllen, Schadstoffe werden nicht mehr ausreichend aus dem Blut gefiltert und ausgeschieden. Dadurch können sich schädliche Stoffe im Körper anreichern, die Entgiftung des Körpers über die Nieren findet nicht mehr ausreichend statt. In diesem Fall stehen verschiedene Behandlungs­­möglichkeiten zur Verfügung.

Mehr zu den unterschiedlichen Behandlungs­möglichkeiten ist in den nächsten Abschnitten zu finden.

Die Nieren haben lebens­wichtige Funktionen, z. B.

➔ Filtrierung und Reinigung des Blutes

➔ Entgiftung und Ausscheidung von schädlichen Substanzen

➔ Regulierung von Wasser- und Säure-Base-Gleich­gewicht im Blut

➔ Produktion von Urin

➔ Produktion von Hormonen, die die Blut­­bildung anregen

➔ Bluthochdruck

➔ Diabetes mellitus

➔ Entzündungen

➔ Einnahme bestimmter Medikamente

➔ Genetische Faktoren

➔ Behandlung der Grunderkrankung (z. B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus)

➔ Medikamente, die die Folgen der Niereninsuffizienz abmildern

➔ Nierenersatzverfahren: Dialyse (Blutwäsche) oder Nierentransplantation

Was sind wichtige Laborwerte und Blutwerte bei Nieren­insuffizienz?

Inhalte dieses Kapitels

Eine Laborantin/Ärztin hält ein Röhrchen mit einer Blutprobe in der einen Hand, in der anderen einen Stift. Vor ihr liegt ein Klemmbrett. Das Bild symbolisiert Folgendes: Bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung werden wichtige Blutwerte regelmäßig erhoben und kontrolliert.

Wenn eine chronische Nieren­erkrankung diagnostiziert wird, sollten bestimmte Blut- und Urinwerte regelmäßig kontrolliert werden. So kann man den Verlauf der Erkrankung überwachen und ggf. recht­zeitig weitere Maßnahmen ergreifen. Diese Werte finden sich dann oft auf Arzt­briefen oder werden vom Labor nach Hause zugesandt. Dabei ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten, was die unter­schiedlichen Werte bedeuten und wie ein gemessener Wert einzuordnen ist.

Nachfolgend findet sich eine Auswahl wichtiger Blutwerte und Urinwerte, die bei Nierenpatientinnen und -patienten gemessen werden.

  • Welche Werte relevant sind, unterscheidet sich je nach Stadium der Nieren­erkrankung.
  • Während der Dialyse sind z. B. besonders die Elektrolyte wichtig, nach der Transplantation gibt u. a. der Kreatininwert Hinweise auf die Gesundheit des Nieren­transplantats.

Außerdem können sich bei manchen Laborwerten die Maßeinheiten und Referenzwerte von Labor zu Labor und von Klinik zu Klinik unterscheiden.

  • Z. B. kann der Wert für Harnstoff in mg/dl oder in mmol/l angegeben werden.
  • Als Referenz­wert oder Referenz­bereich bezeichnet man in der Labormedizin den Wertebereich, in dem 95 Prozent aller gesunden Menschen mit ihren individuellen Messwerten liegen und der als „Norm“ angesehen wird. Er kann von verschiedenen Faktoren, wie Alter, Geschlecht oder Ethnie, beeinflusst sein.

Wer hilft weiter mit den Labor­ergebnissen?

Bei der Umrechnung der verschiedenen Maßeinheiten kann ein Einheiten-Rechner helfen, der von vielen Laboren im Internet kostenlos angeboten wird.

➜ Bei Fragen zu Laborwerten wenden Sie sich bitte an Ihr Behandlungs­team!

Ab wann ist eine Dialyse oder Transplantation nötig?

Es gibt keine genau definierten Werte, ab wann eine Dialyse oder eine Nieren­transplantation erforderlich ist. Die Therapie­entscheidung richtet sich neben den Labor- und Blutwerten auch nach der individuellen Gesamt­situation der Patientinnen und Patienten. Hier spielen u. a. Symptome und Funktions­einschränkungen sowie die klinische Beurteilung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte eine Rolle.
Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Nephrologin bzw. Ihren Nephrologen oder an Ihr Transplantations­zentrum, die Sie zur Ihrer persönlichen Situation beraten können!

Glomeruläre Filtrations­rate (GFR)

Die glomeruläre Filtrationsrate gibt an, wie viel Flüssigkeit pro Zeit durch die Niere filtriert wird, und ist ein Maß zur Beurteilung der Nierenfunktion. Die GFR wird durch Bestimmung der Menge des Eiweißes Kreatinin (Harnpflichtige Substanzen) im Blut und im 24-Stunden-Urin ermittelt.

Was sagt der GFR-Wert aus?

Der GFR-Wert erlaubt Aussagen darüber, wie gut die Nieren arbeiten, und wird zur Bestimmung des Schweregrades des Nieren­versagens genutzt.

Wie wird die eGFR berechnet?

Wird die GFR bestimmt, ohne 24 Stunden Urin zu sammeln, spricht man von eGFR. Das e in eGFR steht für estimated = engl. geschätzt. Es handelt sich also um die geschätzte glomeruläre Filtrations­rate. Da die Normalwerte der GFR von vielen Faktoren, wie dem Geschlecht, dem Alter, der Körpergröße usw., abhängig sind, gibt es eine Reihe von Formeln zur Berechnung der eGFR. Am häufigsten wird in Deutschland die CKD-EPI-Formel verwendet.

➔ Hier können Sie Ihre eGFR nach der CKD-EPI-Formel berechnen.

Stadien der Nieren­erkrankung nach (e)GFR

(e)GFR, berechnet in der Einheit ml/min/1,73&nbsp;m<sup>2</sup>

Stadium

Beschreibung

≥ 90

1

normale oder gesteigerte Nierenfunktion

60-89

2

leichte Funktionseinschränkung der Nieren

30-59

3

mittelgradige Funktionseinschränkung der Nieren

15-29

4

schwere Funktionseinschränkung der Nieren

< 15

5

nicht rückbildungsfähiges Nierenversagen

Kleines Blutbild

Die Untersuchung der Zusammen­setzung der Blutzellen im Blut zählt zu den regulären Untersuchungen, die bei Nieren­patientinnen und -patienten regelmäßig durchgeführt werden. Da Menschen mit chronischer Nierenerkrankung zu Blutbildungs­störungen und Blutarmut neigen, sind die Werte zur Charakterisierung der roten Blut­körperchen besonders wichtig.

Bei transplantierten Menschen und vor einer Transplantation werden im Rahmen eines großen Blutbildes oder Differenzial­blutbildes oft zusätzlich die Lymphozyten bestimmt. Das ist eine Untergruppe der weißen Blut­körperchen, die u. a. für die Abwehr von Viren und Pilzen zuständig sind.

Das kleine Blutbild

Blutwert

Abkürzung

Erläuterung

Erythrozyten

Ery

Rote Blutkörperchen; wichtig für den Sauerstofftransport

Hämoglobin

Hb

Roter Blutfarbstoff der Erythrozyten; bindet Sauerstoff und CO<sub>2</sub>

Hämatokrit

Hkt

Anteil der festen Bestandteile (Blutzellen) im Gesamtblut; je höher der Wert, desto dickflüssiger das Blut

Leukozyten

Leu

Weiße Blutkörperchen; wichtige Bestandteile des Immunsystems

Mittleres Zellvolumen der Erythrozyten

MCV

Größe der Erythrozyten; Indikator für gestörte Blutbildung

Mittlerer Hämoglobingehalt in den Erythrozyten

MCH

Indikator für Eisenmangel bzw. Blutarmut

Mittlere zelluläre Hämoglobinkonzentration

MCHC

Indikator für Eisenmangel bzw. Blutarmut

Thrombozyten

Throm

Blutplättchen; wichtig für die Blutstillung

Elektrolyte

Die Niere ist ein zentrales Organ für den menschlichen Flüssigkeits- und Elektrolyt­haushalt. Deswegen werden bei einer Nieren­erkrankung regelmäßig die Elektrolyt­werte im Blut kontrolliert. Elektrolyte sind für den Körper wichtige Mineralsalze, die in zahlreiche Regulations­prozesse eingebunden sind. Sie helfen u. a. bei der Regulierung der Nerven- und Muskelfunktion und des Säure-Basen- und Wasser­haushalts. Daher ist ein geregelter Elektrolyt­haushalt wichtig für die Funktion von Herz und Kreislauf.

Elektrolytarme Ernährung bei Nieren­erkrankung

Elektrolyte werden mit der Nahrung aufgenommen und über die Niere ausgeschieden. Insbesondere Dialyse­patientinnen und -patienten müssen daher auf eine elektrolytarme Ernährung achten.

➔ Hier finden Sie mehr zum Thema Ernährung in der Zeit auf der Warteliste.

Elektrolyte

Blutwert

Abkürzung

Kalium

K

Kalzium (auch ionisiert)

Ca

Kalzium-Phosphat-Produkt

Ca x P

Magnesium

Mg

Natrium

Na

Phosphat

P/PO<sub>4</sub>/Phos

Harnpflichtige Substanzen (Nierenwerte), die bei einer Nieren­insuffizienz regelmäßig kontrolliert werden

Harnpflichtige Substanzen sind Stoffe, die der menschliche Körper ausschließlich über die Niere und den Urin ausscheiden kann. Bei schwerer Funktions­einschränkung der Nieren kann es daher zu einer Ansammlung dieser Stoffe – meist körpereigene Abbauprodukte – kommen. Die Folge ist eine Vergiftung des Körpers durch seine eigenen Abfall­stoffe. Daher werden die Konzentrationen dieser Stoffe im Blut regelmäßig bestimmt.

Harnpflichtige Substanzen

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Harnstoff (im Blut)

HST

Endprodukt des Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsels

Harnsäure (im Blut)

HS

Endprodukt des Purinstoffwechsels

Serumkreatinin (Kreatinin im Blut)

Krea

Produkt des Energiestoffwechsels der Muskeln

Cystatin C

CysC

Eiweiß zur Abschätzung der Nierenfunktion

Was beeinflusst den Kreatininwert und andere Nierenwerte?

Der Lebensstil hat auch einen Einfluss auf die Nierenwerte. So führt eine sehr fleischreiche Ernährung zu höheren Werten bei Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure. Auch intensives Training kann den Kreatininwert erhöhen.

➔ Aber Achtung: Durch Sport erhöht sich vor allem der Wert der Kreatinkinase. Der Name klingt zwar ähnlich, aber Kreatinin und Kreatinkinase sind nicht dasselbe.

Weitere Labor- und Blutwerte, die bei einer Niereninsuffizienz wichtig sind

Über das allgemeine Blutbild und die Nierenwerte hinaus gibt es noch einige weitere Blutwerte, die bei Nieren­patientinnen und -patienten untersucht werden – beispiels­weise werden oft Vitamin D und Eiweiß untersucht. Welche Werte bei Nieren­insuffizienz genau untersucht werden, hängt u. a. auch von der Ursache der Nierenerkrankung ab sowie von Begleit­erkrankungen und davon, welche Therapie derzeitig durchgeführt wird oder geplant ist. Nachfolgend ist eine Auswahl weiterer Werte zusammen­gestellt.
Urinwerte

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Albumin (im Urin)

Alb

Bindungs- und Transporteiweiß; Indikator für einen Nierenschaden

Kreatinin (im Urin)

Krea

Harnpflichtiges Produkt des Energiestoffwechsels der Muskeln; Bestimmung im 24-Stunden-Urin zur Bestimmung der <a href="#filtrationsrate">GFR</h3>

Gesamtprotein (im Urin)

GEU

Vermehrte Ausscheidung von Eiweiß im Urin ist Leitsymptom bei Nierenerkrankungen

Urin-Stix


Schnelltest auf verschiedene Substanzen wie Glukose, Eiweiß und Blut im Urin

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

1,25-Hydroxy-Vitamin&nbsp;D

1,25(OH)D

Hormon, Regulation des Kalzium-Phosphat-Haushalts, wichtig z.&nbsp;B. für die Knochenmineralisation, biologisch aktive Form des Vitamin&nbsp;D

25-Hydroxy-Vitamin&nbsp;D

25(OH)D

Hormon, Regulation des Kalzium-Phosphat-Haushalts, Speicherform des Vitamin&nbsp;D

Alkalische Phosphatase

AP

Enzym des Phosphat-Stoffwechsels; Indikator für Leber-, Gallen- und Knochenstoffwechselveränderungen

Parathormon, intaktes

iPTH

Hormon der Nebenschilddrüse, Regulation des Kalzium-Phosphat-Haushalts

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Bicarbonat

HCO<sub>3</sub>

Wichtig für die pH-Wert-Regulation

pH-Wert


Säuregrad des Blutes

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Sauerstoffsättigung

SpO<sub>2</sub>

Anteil des Hämoglobins, das Sauerstoff gebunden hat

Blutsauerstoff, Sauerstoffpartialdruck

pO<sub>2</sub>

Absoluter Sauerstoffgehalt im Blut

Blut-CO<sub>2</sub>-Gehalt, Kohlendioxidpartialdruck

pCO<sub>2</sub>

Absoluter Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Glukose

BZ

Blutzucker

Hämoglobin-A1c-Wert, Glykohämoglobin

HbA1c

„Langzeitblutzuckerwert“, erlaubt Rückschlüsse über den Blutzuckergehalt der letzten sechs bis acht Wochen

Cholesterin


Blutfett, Ausgangsstoff für viele fettbasierte Bestandteile des Körpers; hohe Werte sind mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden


Chol

Gesamtcholesterin

LDL

Besonders schädliche Form des Cholesterins

HDL

Cholesterinform, der schützende Effekte zugesprochen werden

Triglyceride

Trigl

Blutfett, Speicherform zur Energiegewinnung

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

C-reaktives Protein

CRP

Indikator für Entzündungsprozesse

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Ferritin

Ferr

Eisenspeicherndes Eiweißmolekül; Indikator für Eisenmangel

Transferrinsättigung

TSAT

Eiweißstoff zum Transport von Eisen im Blut; Indikator für Eisenmangel

Laborwert

Abkürzung

Erläuterung

Gamma-GT

GGT/y-GT

Leberenzym; Indikator für Leber- und Gallenerkrankungen

Alanin-Aminotransferase oder Glutamat-Pyruvat-Transaminase

ALT/ALAT oder GPT

Leberenzym; Indikator für Leberschäden

Aspartat-Aminotransferase oder Glutamat-Oxalacetat-Transaminase

AST/ASAT oder GOT

Leberenzym; Indikator für Leberschäden

Alkalische Phosphatase

AP

Enzym des Phosphat-Stoffwechsels; Indikator für Leber-, Gallen- und Knochenstoffwechselveränderungen

Serumalbumin (Albumin im Blut)

Alb

Bindungs- und Transporteiweiß; Indikator für Leberschäden und für Eiweißverluste über Darm oder Nieren

Bilirubin

BIL

Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin); Indikator für vermehrten Abbau von Erythrozyten sowie Veränderungen des Leber- und Gallenstoffwechsels

Nieren­ersatztherapien – was sind die Unterschiede?

Nieren­ersatzverfahren übernehmen die ausgefallenen Funktionen der Nieren. Mit den zwei Dialyse-Arten Hämodialyse (HD) und Peritonealdialyse (PD; Bauchfelldialyse) sowie der Nierentransplantation stehen drei Nieren­ersatzverfahren zur Behandlung des chronischen Nieren­versagens zur Verfügung.
Alle drei Nieren­ersatzverfahren sind mit einer höheren Lebens­erwartung und Lebens­qualität verbunden als bei Betroffenen ohne Nieren­ersatztherapie.
Nicht jede Patientin bzw. jeder Patient ist für jedes Nieren­ersatzverfahren geeignet. Die Entscheidung wird gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten getroffen.

Alle Nieren­ersatzverfahren erfordern kontinuierliches Engagement, viel Eigenverantwortung und eine hohe Therapietreue, um das bestmögliche Therapieergebnis zu erzielen.

Mehr zum Leben auf der Warteliste und zum Leben mit einer neuen Niere ist in den Abschnitten Warten auf eine Nieren­transplantation/Leben mit Dialyse – was ist jetzt wichtig? und Der neue Alltag nach der Transplantation zu finden.

Gemeinsame Entscheidungsf­indung (shared decision making) für die Nieren­ersatztherapie

Welches Nieren­ersatzverfahren für eine Person geeignet ist, hängt von vielen medizinischen Faktoren ab. Auch der Mangel an Spenderorganen spielt eine Rolle. In der Regel kann man also nicht völlig frei entscheiden, welche Therapie durchgeführt wird. Dennoch sind auch die Lebensumstände von Patientinnen und Patienten bei der Therapie­entscheidung relevant. Deswegen ist es wichtig, die Besonderheiten der unter­schiedlichen Verfahren zu kennen und gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten zu entscheiden. Dieses Vorgehen nennt man auch englisch shared decision making.

Nachfolgend finden Sie eine kurze Darstellung der Nieren­ersatzverfahren. Auf dieser Webseite wird nicht auf weitere Details zu den Dialyse­verfahren eingegangen. Falls Sie mehr zu den Dialyse­verfahren wissen wollen, wenden Sie sich an Ihre behandelnde Nephrologin oder Ihren Nephrologen. Auch das Nieren-Navi der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) informiert unabhängig, neutral und nach dem aktuellen Stand der Forschung über die Möglichkeiten der Nieren­ersatztherapie.
Allgemeines Prinzip
  • Reinigung des Blutes außerhalb des Körpers in einem Dialysegerät
  • Blut wird meist über einen Shunt, d. h. einer chirurgisch angelegten Gefäßverbindung zwischen Arterie und Vene, am Unterarm in das Dialyse-Gerät gepumpt
  • Im Dialysegerät wird das Blut gefiltert, Schadstoffe werden dabei zurückgehalten
  • Das gereinigte Blut wird über den Shunt wieder in den Körper zurück­geleitet
Durchführung: In der Regel ambulant in einem Dialyse­zentrum, ca. 3 x pro Woche für 4-6 Stunden

Vorteile

Nachteile

Professionelle Versorgung im Dialysezentrum

Kreislaufprobleme

Engmaschige Kontrolle, regelmäßiger Austausch mit medizinischem Fachpersonal

Kosmetische Probleme (Shuntarm)

Zeitliche Strukturierung und Terminplanung durch Dialysezentrum

Vergleichsweise starke Einschränkungen bei der Ernährung und der Trinkmenge


Organisatorischer und zeitlicher Aufwand (z. B. An- und Abreise zum Dialysezentrum), keine freie Verfügung über die eigene Zeit


Schwierigkeiten bei Berufstätigkeit und Reise

Allgemeines Prinzip
  • Reinigung des Blutes innerhalb des Körpers, das Bauchfell (Peritoneum) dient als Filter
  • Sterile Peritoneal­dialyse-Lösung wird über einen Katheter in den Bauchraum geleitet
  • Schadstoffe aus dem Blut diffundieren durch das Bauchfell in die Dialyse-Lösung
  • Mit Schadstoffen gesättigte Dialyse-Lösung wird aus dem Bauchraum abgelassen und durch frische Dialyse-Lösung ersetzt
Durchführung: In der Regel zu Hause durch Patientinnen und Patienten, Angehörige oder Pflegepersonal; kontinuierlicher manueller Wechsel der Dialyse-Lösung alle 3-4 Stunden oder automatisiert mittels Cycler für nächtliche Behandlung über 6-9 Stunden

Vorteile

Nachteile

Kontinuierlichere, gleichmäßigere Entgiftung als bei HD

Infektionsgefahr

Schonender für Kreislauf und Nierenrestfunktion als die HD

Kosmetische Probleme durch dauerhaften Katheter

Räumliche und zeitliche Flexibilität, Behandlung zu Hause

Platzprobleme durch Geräte und Dialysematerial zu Hause


Tägliche Beschäftigung mit der Dialyse, ggf. Probleme mit der Therapietreue (Adhärenz)


Schwierigkeiten bei Berufstätigkeit und Reise

Allgemeines Prinzip
  • Die Niere einer Spenderin oder eines Spenders übernimmt die Reinigung des Blutes
  • Einer verstorbenen Person (postmortale Spende) oder einer lebenden Person (Lebendspende) wird eine Niere entnommen
  • Das Organ wird in der Beckengegend der Empfängerin bzw. des Empfängers eingesetzt und mit dem Blut­kreislauf verbunden
  • Um zu verhindern, dass das Immun­system das Transplantat abstößt, müssen dauerhaft immunsuppressive Medikamente ein­genommen werden
Durchführung: Warteliste für postmortale Spende und Lebendspende, Durch­führung der Transplantation in speziellen Transplantations­zentren, kontinuierliche Nachsorge durch Nephrologen und Transplantationsmediziner

Vorteile

Nachteile

Kontinuierlichere, gleichmäßigere Entgiftung als bei Dialyse

Lange Wartezeiten auf ein Nierentransplantat

Stärkere Selbstbestimmung bei der Lebensgestaltung möglich

Erhöhte Infektionsgefahr und höheres Krebsrisiko durch die Immunsuppression


Tägliche Medikamenteneinnahme, ggf. Schwierigkeiten bei der korrekten und konsequenten Umsetzung der Therapie (Adhärenz)

Nieren­transplantation als Nieren­ersatztherapie

Für Patientinnen und Patienten mit chronischer Nieren­erkrankung, die für eine Transplantation geeignet sind, ist die Transplantation die beste Nieren­ersatztherapie. Im Vergleich zur Dialyse arbeitet die neue Niere rund um die Uhr, reinigt das Blut und entwässert den Körper. Auch die Lebensqualität und Lebens­erwartung sind im Vergleich zur Dialyse höher.

Aber nicht alle Menschen mit chronischer Nierenkrankheit sind für eine Transplantation geeignet, und nicht für alle steht ein passendes Spenderorgan zur Verfügung. Diesen Patientinnen und Patienten bietet die Dialyse (HD oder PD) eine gute Lebens­erwartung und -qualität.

Die Aufnahme zeigt medizinisches Personal, das eine Transportbox für eine Organspende auf einen Tisch stellt. Im Hintergrund ist verschwommen ein Operationssaal mit zwei Personen zu sehen.

Zwei Möglich­keiten der Organspende – postmortale Spende oder Lebendspende

  • Eine Nierenspende kann entweder von einer verstorbenen Person stammen, die vor ihrem Tod einer Organspende zugestimmt hat bzw. deren Angehörige einer Organ­entnahme zustimmen (sogenannte Verstorbenen- oder postmortale Nierenspende).
  • Die andere Möglich­keit ist die Lebendspende einer Niere, d. h. eine nahestehende Person spendet eine von beiden Nieren für eine Nieren­transplantation.

Je nachdem, auf welche Art die Niere gespendet wird, unterscheiden sich die Vor­aussetzungen und die Vorbereitungen auf die Transplantation sowie deren Ablauf erheblich. In diesem Abschnitt werden die beiden Verfahren kurz vergleichend erklärt. Weiterführende, genauere Informationen finden sich auch in den Abschnitten Ablauf einer Transplantation bei postmortaler Nierenspende und Lebendspende einer Niere.

Voraussetzungen für eine Nierenspende

Postmortale Nierenspende

Lebendspende der Niere

Die Niere stammt von einer Person, bei der der Hirntod diagnostiziert wurde – d.&nbsp;h. die gesamte Hirnfunktion muss unumkehrbar ausgefallen sein, was von zwei unabhängigen Ärztinnen oder Ärzten festgestellt wird. Menschen, die an Herz-Kreislauf-Versagen sterben, dürfen in Deutschland keine Organe spenden.

Die Niere stammt von einem lebenden Menschen.

Um nach dem Tod Organe spenden zu können, muss zu Lebzeiten eine Spendeeinwilligung der bzw. des Verstorbenen vorliegen oder nach dem Tod die Zustimmung der Angehörigen.

Spenderin bzw. Spender und Empfängerin bzw. Empfänger müssen in einem Näheverhältnis stehen.

Die Spende erfolgt anonym.

Die Spende muss freiwillig sein.

Infektionen und Krebserkrankungen der Spenderin bzw. des Spenders müssen ausgeschlossen sein.

Die Spenderin bzw. der Spender muss volljährig und gesund sein und über zwei normal funktionierende Nieren verfügen.

Das Spenderorgan muss eine angemessene Funktionsfähigkeit aufweisen.

Die Lebendspende-Kommission muss der Spende auf Basis einer medizinisch-psychologischen Untersuchung zustimmen.

Warum ist in Deutschland die Organspende anonym?

In Deutschland erfahren Empfängerinnen und Empfänger einer postmortalen Organspende nicht, von wem ihr transplantiertes Organ stammt. Umgekehrt erfahren auch die Angehörigen eines Organspenders nicht, wer nach dessen Tod Organe oder Gewebe erhalten hat. So sollen wechselseitige Abhängig­keiten und damit ggf. einhergehende Belastungen verhindert werden. Es gibt jedoch die Möglich­keit, einen anonymen Dankesbrief an die Familie der Spenderin oder des Spenders zu schreiben.

➔ Auf der Webseite der Deutsche Stiftung Organtransplantation finden Sie weitere Infos zum Dankesbrief von Transplantierten.

 

Was bedeutet „in einem Näheverhältnis stehen“ bei der Lebendspende?

In Deutschland ist eine Lebendspende nur zulässig, wenn sich Spenderin bzw. Spender und Empfängerin bzw. Empfänger nahestehen. Das ist der Fall, wenn es sich um Verwandte ersten oder zweiten Grades, Verlobte oder Lebenspartnerinnen oder -partner handelt oder wenn die beiden Personen sich offensichtlich in persönlicher Verbundenheit nahestehen, d. h. beispielsweise eng befreundet sind.

➔ Auf der FAQ-Seite von organspende-info.de finden Sie Antworten auf viele weitere Fragen zum Thema Organspende.

Zeitpunkt der Transplantation

Postmortale Nierenspende

Lebendspende der Niere

Die Transplantation muss möglichst zügig nach dem Tod von Spenderin bzw. Spender durchgeführt werden; der Transplantationstermin ist daher sehr kurzfristig.

Die Transplantation kann geplant stattfinden.

Aufgrund der Transportdauer ist das Organ über längere Zeit außerhalb eines Körpers und muss gekühlt werden.

Die Zeit, in der sich das Organ außerhalb eines Körpers befindet, ist kurz.


Durch Vorbehandlung vor der Transplantation können bei der Lebendspende <a href="https://www.transplant-wissen.de/lebendspende-niere/#ab0">Blutgruppen-Unterschiede</a> in Kauf genommen werden.

Welche Rolle spielt die Transportdauer bei der Transplantation?

Wenn ein gespendetes Organ außerhalb eines Körpers ist und nicht kontinuierlich durchblutet, d. h. mit Sauer­stoff und Nährstoffen versorgt wird, wirkt sich dies negativ auf die spätere Funktion und ggf. auf die Lebensdauer des Transplantats aus. Deswegen sollte die Transport­dauer so kurz wie möglich sein. Die Transport­dauer wird deswegen bei der Entscheidung, wer ein verfügbares Spenderorgan angeboten bekommt, berücksichtigt.

➔ Mehr zu den Kriterien für die Verteilung von Spenderorganen finden Sie im Abschnitt Warteliste und Wartezeit bei Nierentransplantation.

Medizinische Aspekte für Empfängerinnen und Empfänger

Postmortale Nierenspende

Lebendspende der Niere

Die Lebensdauer einer postmortal gespendeten Niere ist mit ca. 12-15 Jahren etwas niedriger als bei der Lebendspende.

Eine Lebendspende führt zu den besten Ergebnissen in Bezug auf die Funktion des neuen Organs; die Lebensdauer des Organs beträgt in der Regel über 15 Jahre.

Mitunter muss eine lange Wartezeit von bis zu 10 Jahren hingenommen werden.

Ist eine Spenderin oder ein Spender gefunden, kann die Transplantation sogar schon vor Beginn der Dialysepflichtigkeit ohne Wartezeit durchgeführt werden.

Während der Wartezeit auf eine Nierenspende ist in der Regel eine Dialyse notwendig.


Was passiert, wenn sich die Lebensdauer der gespendeten Niere ihrem Ende zuneigt?

Sowohl nach einer post­mortalen Spende als auch nach der Lebendspende einer Niere lässt die Funktion des transplantierten Organs über die Zeit nach. Irgendwann kann die Spenderniere ihre Arbeit nicht mehr ausreichend verrichten und die Empfängerin bzw. der Empfänger wird erneut dialyse­pflichtig. Eventuell ist dann eine erneute Nieren­transplantation möglich. Dann beginnt der Ablauf vor der Nieren­transplantation mit Dialyse und Warteliste erneut.

Postmortale Nierenspende

Lebendspende der Niere

Keine

Spenderinnen und Spender müssen über mögliche Risiken aufgeklärt werden


Allgemeine Operationsrisiken


Mögliche Langzeitfolgen: erhöhter Blutdruck, Nierenfunktionseinschränkung, chronische Erschöpfung (Fatigue-Syndrom)

Psychische Belastungen nach Transplantation und Organspende

Egal ob postmortale Spende oder Lebendspende einer Niere – auf ein Spenderorgan zu warten und ein Organ eines anderen Menschen zu tragen, kann für Empfängerinnen bzw. Empfänger eine psychische Heraus­forderung sein. Auch Lebendspendende können vor und nach der Organspende psychische Belastungen erfahren. Sprechen Sie Ihre Gedanken und Gefühle beim Besuch im Transplantations­zentrum an! Das Behandlungsteam steht Transplantations­patientinnen und -patienten und deren Angehörigen jederzeit beratend zur Seite.

➔ Hier erfahren Sie mehr zum Umgang mit psychischen Belastungen.

Ausblick auf das Leben nach der Nieren­transplantation

Die Aufnahme zeigt eine ältere Dame, die nach einer Nierentransplantation positiv und selbstbewusst in die Abendsonne blickt.

Eine Nieren­transplantation bietet Patientinnen und -patienten mit chronischer Nieren­erkrankung die Chance, wieder ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Allem voran erübrigt sich die Dialyse, die den Alltag von Patientinnen und Patienten, die auf eine Organspende warten, bestimmt.

Die Aufnahme zeigt eine ältere Dame, die nach einer Nierentransplantation positiv und selbstbewusst in die Abendsonne blickt.

Eine Nieren­transplantation bietet Patientinnen und -patienten mit chronischer Nieren­erkrankung die Chance, wieder ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Allem voran erübrigt sich die Dialyse, die den Alltag von Patientinnen und Patienten, die auf eine Organspende warten, bestimmt.

Mehr als 95 % der Nieren funktionieren 1 Jahr nach der Transplantation; bei einer Nieren-Lebendspende sind es sogar 98 %.

 

Eine transplantierte Niere erfüllt ihre Aufgabe durch­schnittlich 12–15 Jahre, die Lebensdauer einer Nieren-Lebendspende ist meist sogar länger als 15 Jahre.

Bei aller Freude sollten sich Menschen, die auf eine Nieren­transplantation warten, dennoch bewusst sein, dass mit der Nieren­transplantation neue Herausforderungen und Veränderungen einhergehen, die sie ihr weiteres Leben begleiten und ihnen viel Selbst­management und Eigen­verantwortung abverlangen werden. Je mehr sie über das Leben mit einem Nierentransplantat wissen, je besser sie vorbereitet sind und je aktiver und konsequenter sie ihr neues Leben in die Hand nehmen, desto besser wird das neue Leben mit dem Transplantat gelingen.

 

Nach der Transplantation ist eine lebenslange Immun­suppression nötig. Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig und wie verordnet ein!
➔ Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Immunsuppression.

Das Transplantations­zentrum ist jederzeit für Sie da – was auch immer Sie beschäftigt! Nehmen Sie auch Ihre Kontrolltermine regelmäßig wahr!

➔ Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Nachsorge.

 

Schmieden Sie Pläne für die Zukunft – aber überfordern Sie sich nicht!

➔ Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Alltag nach der Transplantation.

 

Werden Sie Expertin bzw. Experte Ihrer neuen Situation und bauen Sie ein Unterstützungs­netzwerk auf!

➔ Hier finden Sie mehr zu Vernetzung und Support nach der Transplantation.

Die Chancen und Herausforderungen der Zeit nach der Nieren­transplantation können Betroffene sehr unterschiedlich erleben. Sowohl die ärztliche Perspektive als auch Erfahrungen von anderen Betroffenen geben Einblicke, was nach der Transplantation wichtig ist, wie sich Organ­empfängerinnen und -empfänger auf diese Zeit vorbereiten können und was von ihnen erwartet wird.

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Abbildung zeigt einen städtischen Platz mit vielen Menschen, die nicht klar zu erkennen sind. Das Bild steht symbolisch für die vielen Menschen in Deutschland, die auf der Warteliste für eine Nierentransplantation stehen.
Menschen, die ein Nieren­ersatz­verfahren benötigen und für eine Nieren­transplantation in Frage kommen, können auf die Warteliste aufgenommen werden. Es ist wichtig, dass sich Betroffene aktiv um den Kontakt zum Transplantations­zentrum bemühen.
Verschwommenes Bild von einer lichtdurchfluteten Eingangshalle, die ein Transplantationszentrum darstellen soll.
Beim ersten Termin im Transplantationszentrum werden einige Untersuchungen (wie körperliche Untersuchung und Blutabnahme) durchgeführt. Die Krankengeschichte sowie die Möglichkeit einer Nierentransplantation und alles, was damit zusammenhängt, werden ausführlich besprochen.
Zwei Schwestern, die sich für eine Nieren-Lebendspende entschieden haben, stehen in der Abendsonne im Wald und halten sich an den Händen.
Die Lebendspende einer Niere von einer nahestehenden, gesunden Person kann eine gute Alternative zur postmortalen Organspende sein.

Quellen und weiter­führende Literatur

Bundesverband-Niere https://www.bundesverband-niere.de/informationen (abgerufen am 23.04.2024)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA. Organspende. Die postmortale Organspende https://www.organspende-info.de/organspende/ (abgerufen am 24.04.2024)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA. Organspende. Lebendorganspende https://www.organspende-info.de/lebendorganspende/ (abgerufen am 24.042024)

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. Nieren-Navi https://www.nieren-navi.de/ (abgerufen am 24.04.2024)

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. Nieren-Navi. Nierentransplantation. https://www.nieren-navi.de/nierenersatztherapie/nierentransplantation-ntx (abgerufen am 23.04.2024)

Deutsche Stiftung Organtransplantation DSO. Jahresbericht Organspende und Transplantation in Deutschland 2023 https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht%202023.pdf (abgerufen am 24.04.2024)

Gesundheitsinformation.de. Chronische Nierenerkrankung https://www.gesundheitsinformation.de/chronische-nierenerkrankung.html (abgerufen am 24.04.2024)

Gesundheitsinformation.de. Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Dialyse zu beginnen? https://www.gesundheitsinformation.de/wann-ist-der-beste-zeitpunkt-eine-dialyse-zu-beginnen.html (abgerufen am 24.04.2024)

Gesundheitsinformation.de. Wie funktioniert eine Dialyse. https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-eine-dialyse.html (abgerufen am 24.04.2024)

Gesundheit.gv.at. Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs. Laborwerte-Tabelle https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte.html (abgerufen am 24.04.2024)

KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. Nierenwissen https://www.nierenwissen.de/startseite (abgerufen am 24.04.2024)

PKD Familiäre Zystenniere e. V. Nierenrechner – Berechnung der eGFR https://nierenrechner.de/ (abgerufen am 24.04.2024)

Stiftung Gesundheitswissen. Laborwerte richtig verstehen. https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/laborwerte-richtig-verstehen (abgerufen am 24.07.2024)

Die Inhalte wurden in enger Zusammenarbeit mit einem Beirat aus Patientenorganisationen und Ärztinnen und Ärzten erstellt.