Vor der Nierentransplantation

Vor der Nieren­transplantation

Mehrere Hände bilden einen herzförmigen Rahmen um zwei Nierenmodelle, die die Oberfläche der Erde widerspiegeln

„Eine Nierentranplantation bedeutet Hoffnung für viele Nierenpatientinnen und -patienten.“

Für Menschen, deren Nieren nicht mehr ausreichend funktionieren, ist eine Nieren­transplantation eine gute Therapie­möglichkeit. Dazu müssen sich Nieren­patientinnen und -patienten auf eine Warte­liste aufnehmen lassen und oft lange Warte­zeiten in Kauf nehmen. Eine Lebend­spende durch eine nahestehende Person kann eine Option sein, die mit kürzerer Warte­zeit verbunden ist.

Auf den nächsten Seiten finden sich viele wichtige Informationen und nützliche Tipps, die in der Zeit vor einer möglichen Transplantation eine Rolle spielen können.

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Warum ist eine Nierenersatztherapie nötig?

Ein Stethoskop liegt auf einem Klemmbrett, auf dem eine kleine Plastik der Nieren liegt und der Schriftzug Chronische Nierenerkrankung zu lesen ist. Es steht symbolisch dafür, dass viele Patientinnen und Patienten mit der Diagnose chronische Nierenerkrankung oder Niereninsuffizienz auf eine Nierenersatztherapie, das heißt eine Dialyse oder eine Nierentransplantation, angewiesen sind.
Wenn die Nieren dauerhaft geschädigt sind und ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können, spricht man von chronischer Nierenkrankheit bzw. von Nierenversagen oder Niereninsuffizienz. Neben medikamentösen Therapien sind Nierenersatzverfahren, wie die Dialyse und die Transplantation einer gespendeten Niere, wichtige Behandlungsmöglichkeiten.

Rund um die Warteliste zur Nieren­transplantation

Abbildung zeigt einen städtischen Platz mit vielen Menschen, die nicht klar zu erkennen sind. Das Bild steht symbolisch für die vielen Menschen in Deutschland, die auf der Warteliste für eine Nierentransplantation stehen.
Menschen, die ein Nieren­ersatz­verfahren benötigen und für eine Nieren­transplantation in Frage kommen, können auf die Warteliste aufgenommen werden. Es ist wichtig, dass sich Betroffene aktiv um den Kontakt zum Transplantations­zentrum bemühen.
Verschwommenes Bild von einer lichtdurchfluteten Eingangshalle, die ein Transplantationszentrum darstellen soll.
Beim ersten Termin im Transplantationszentrum werden einige Untersuchungen (wie körperliche Untersuchung und Blutabnahme) durchgeführt. Die Krankengeschichte sowie die Möglichkeit einer Nierentransplantation und alles, was damit zusammenhängt, werden ausführlich besprochen.
Symbolische Darstellung: Ein Finger zeigt auf Holzwürfel mit verschiedenen Symbolen, um zu erklären, worauf während der Wartezeit auf eine Nierentransplantation geachtet werden muss.
Auch wenn die Wartezeiten auf eine neue Niere in Deutschland in der Regel leider lang sind: Sobald man mit dem Status „transplantabel“ (T) gelistet ist, kann jederzeit ein Spenderorgan bereitstehen. Wenn die Nachricht kommt, dass eine Niere verfügbar ist, muss man sich unverzüglich im Transplantationszentrum einfinden.

Hier finden Sie Inhalte rund um die Themen „Vor der Nieren­transplantation„, „Rund um den Transplantations­termin“ und „Der neue Alltag nach der Transplantation„.

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