Vor der Nierentransplantation
„Eine Nierentransplantation bedeutet Hoffnung für viele Nierenpatientinnen und -patienten.“
Für Menschen, deren Nieren nicht mehr ausreichend funktionieren, ist eine Nierentransplantation eine gute Therapiemöglichkeit. Dazu müssen sich Nierenpatientinnen und -patienten auf eine Warteliste aufnehmen lassen und oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Eine Lebendspende durch eine nahestehende Person kann eine Option sein, die mit kürzerer Wartezeit verbunden ist.
Auf den nächsten Seiten finden sich viele wichtige Informationen und nützliche Tipps, die in der Zeit vor einer möglichen Transplantation eine Rolle spielen können.
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Warum ist eine Nierenersatztherapie nötig?
Wenn die Nieren dauerhaft geschädigt sind und ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können, spricht man von chronischer Nierenkrankheit bzw. von Nierenversagen oder Niereninsuffizienz. Neben medikamentösen Therapien sind Nierenersatzverfahren, wie die Dialyse und die Transplantation einer gespendeten Niere, wichtige Behandlungsmöglichkeiten.
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Auch wenn die Wartezeiten auf eine neue Niere in Deutschland in der Regel leider lang sind: Sobald man mit dem Status „transplantabel“ (T) gelistet ist, kann jederzeit ein Spenderorgan bereitstehen. Wenn die Nachricht kommt, dass eine Niere verfügbar ist, muss man sich unverzüglich im Transplantationszentrum einfinden.
Die Lebendspende einer Niere von einer nahestehenden, gesunden Person kann eine gute Alternative zur postmortalen Organspende sein.
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