Nachsorge und Vorsorge nach der Nierentransplantation

Nach­sorge und Vor­sorge nach der Nieren­transplantation

Im Flur einer Transplantationsambulanz läuft medizinisches Fachpersonal

„Regel­mäßige Kontroll- und Vorsorge­termine stellen die lang­fristige Gesund­heit von Mensch und Spender­organ sicher.“

Nach der Transplantation beginnt eine neue Phase: Mit der richtigen Nach­sorge und Vor­sorge können Sie aktiv dazu beitragen, Ihr neues Organ langfristig zu schützen.

Inhalte dieses Kapitels

Wo befinden Sie sich gerade? Die wichtigsten Etappen bei einer Nieren­transplantation

Nach einer Nieren­transplantation können viele Menschen wieder ein aktives und erfülltes Leben führen. Damit die neue Niere lange gesund bleibt und das Wohl­befinden gesichert ist, sind regel­mäßige Nachsorge- und Vorsorge­termine besonders wert­voll – auch dann, wenn die Trans­plantation schon länger zurück­liegt.

Nach­sorge: Regel­mäßige Kontroll­untersuchungen im Transplantations­zentrum

Nach einer Nieren­transplantation sind regel­mäßige Kontroll­untersuchungen im Transplantations­zentrum und bei der nieder­gelassenen Nephrologin bzw. dem nieder­gelassenen Nephrologen sehr wichtig. Dabei wird über­prüft, ob die neue Niere gut arbeitet, die Medi­kamente richtig eingestellt sind und der all­gemeine Gesundheits­zustand der trans­plantierten Person in Ordnung ist. Es wird unter­sucht, ob:

  • die Immun­suppressiva richtig dosiert sind, um die Menge der Medi­kamente ggf. anzu­passen,
  • Anzeichen einer Abstoßungs­reaktion vorliegen, damit diese früh­zeitig erkannt und ver­hindert werden kann,
  • Hinweise auf Infektionen, Neben­wirkungen der Medi­kamente oder andere Er­krankungen nach der Trans­plantation zu sehen sind, um recht­zeitig Gegen­maßnahmen ergreifen zu können.

Bei diesen Ter­minen können Sie auch Fragen oder Sorgen be­sprechen. Die Unter­suchungen müssen ein Leben lang gemacht werden und sollten immer zuver­lässig wahr­genommen werden.

Auch Lebend­spenderinnen und -spender haben An­spruch auf regel­mäßige Kontroll­untersuchengen. Mehr dazu erfahren Sie im Ab­schnitt Risiken einer Lebend­spende.

Was ist vor den Kontroll­terminen im Transplantations­zentrum zu beachten?

Damit die Unter­suchungen im Transplantations­zentrum gut ab­laufen und alles Wichtige geprüft werden kann, sollte man sich vor jedem Termin gut vor­bereiten.

Mit einem Transplantations-Tagebuch können Sie sich optimal auf die Kontrolltermine vorbereiten.

➔ Mehr zur Führung eines Transplantations-Tagebuchs finden Sie im Abschnitt Selbstkontrolle nach der Nierentransplantation lernen.

Was sollte man zum Kontroll­termin mitbringen?

Damit die Unter­suchungen im Transplantations­zentrum gut und zügig ablaufen, sollte man alle wichtigen Unter­lagen dabei­haben. Dazu gehören:

  • Transplantations­tagebuch, in dem auch die Blut­druckwerte der letzten Tage notiert sind
  • Aktuelle Liste der Medi­kamente, die man einnimmt (Medikations­plan)
  • Alle Arzt­briefe, Untersuchungs­ergebnisse und Labor­werte, die man seit dem letzten Kontroll­termin von anderen be­handelnden Ärzt­innen und Ärzte bekommen hat

Bei der Nach­sorge-Unter­suchung werden ver­schiedene Blut­werte überprüft. Dafür gilt:

Blut­abnahme nüchtern: Trans­plantierte sollten sich vorab er­kundigen, für welche(n) Kontroll­termin(e) sie nüchtern kommen müssen. Einmal im Jahr wird zum Bei­spiel eine große Laborwert­kontrolle durchgeführt, bei der u. a. der Blut­zucker bestimmt wird, auch wenn kein Diabetes vorliegt. Bei dieser Kontroll­untersuchung darf man vorher nichts essen und auch keine zucker­haltigen Getränke trinken. Das gilt auch für Säfte, Kaffee oder Tee mit Milch oder Zucker.

Immun­suppressiva erst nach der Blut­abnahme ein­nehmen: Im Rahmen der Kontroll­untersuchung wird geprüft, wie stark die Wirk­stoffe der immun­suppressiven Medi­kamente über Nacht im Blut abgesunken ist. Deshalb dürfen diese Medi­kamente erst nach der Blut­abnahme ein­genommen werden.

Andere Medi­kamente: Wenn man noch weitere Medi­kamente nimmt, sollte man vorher mit dem Team der Transplantations­ambulanz klären, ob man diese vor dem Termin ein­nehmen darf.

  • Bescheini­gung über den Termin im Transplantations­zentrum (z. B. für den Arbeit­geber)
  • Labor­werte und Arzt­brief (werden ggf. erst nach dem Termin geschickt)
  • Neuer Termin im Transplantations­zentrum mit Ausblick, welche Unter­suchungen dabei geplant sind
  • Auf Anfrage Bescheini­gung zur Fahrtkosten­erstattung der Kranken­kassen

Bei weiter An­reise oder anderen organisa­torischen Problemen rund um die Kontroll­termine, kontaktieren Sie die Transplantations­ambulanz rechtzeitig mit Ihrem speziellen An­liegen. Gemeinsam mit dem Team des Transplantations­zentrums können indivi­duelle Lösungen gefunden werden.

Lassen Sie sich nach jeder Kontroll­untersuchung alle Untersuchungs­ergebnisse, die erhoben wurden, direkt mit­geben bzw. fragen Sie regel­mäßig nach den Befunden oder dem Arzt­brief, falls diese erst später vor­liegen.

Wie oft finden die Kontroll­termine nach der Nieren­transplantation statt?

Nach einer Nierentrans­plantation sind die Unter­suchungen im Transplantations­zentrum und bei der Nephrologin oder dem Nephrologen ein Leben lang not­wendig.

Am Anfang sind die Termine sehr häufig, weil in der ersten Zeit das Risiko für Kompli­kationen am höchsten ist. Die Termine können wöchent­lich sein.

Später werden die Abstände zwischen den Kontroll­terminen länger, wenn alles stabil bleibt und keine Probleme auf­treten. In der Regel finden die Kontrollen im Transplantations­zentrum und in der nephrologischen Praxis dann jeweils alle 3 Monate statt. Dies wird jedoch je nach Transplantations­zentrum unter­schiedlich gehand­habt.

Infografik, die darstellt, dass die Kontrolltermine in der ersten Zeit nach der Transplantation häufiger stattfinden und mit zunehmendem zeitlichem Abstand zur Transplantation seltener werden
Häufigkeit der Kontrolltermine am Transplantationszentrum

Ab­wechselnde Nachsorge­termine im Transplantations­zentrum und in der Nephro­logie

Für eine optimale Nach­sorge sollten die Termine am Transplantations­zentrum und bei der nieder­gelassenen Nephrologin bzw. dem nieder­gelassenen Nephrologen ab­wechselnd geplant werden. Ca. 6 Wochen nach dem Termin im Transplantations­zentrum steht dann ein Termin bei der Nephro­login bzw. dem Nephro­logen an und wieder 6 Wochen später geht es erneut zum Transplantations­zentrum.

Wichtig ist es, nicht nach­lässig zu werden!

Welche Unter­suchungen gehören zur Nach­sorge nach der Nieren­transplantation?

Nach der Trans­plantation wird regel­mäßig der Blut­spiegel der Immun­suppressiva gemessen und die Funktion der neuen Niere sowie der all­gemeine Gesundheits­zustand über­prüft.

Welche Unter­suchungen im Transplantations­zentrum und welche ambulant durch­geführt werden, ist nicht ein­heitlich geregelt. Dies wird je nach Transplantations­zentrum unter­schiedlich gemacht. Klären Sie deshalb am besten im Arzt­gespräch, was wo statt­findet und um welche Unter­suchungen Sie sich selbst ambulant kümmern sollten.

Manche Menschen wünschen sich darüber hinaus noch weitere Unter­suchungen, um sicher zu sein, dass ihr Trans­plantat in Ordnung ist. Or­ganisieren Sie diese Unter­suchungen bei Bedarf selbst in Absprache mit Ihrer nieder­gelassenen Nephro­login/dem Nephro­logen.

Vorbereitung für die Blutabnahme beim Patienten – eine wichtige Nachsorgeuntersuchung nach Transplantation

Unter­suchungen in der Transplantations­ambulanz

Unter­suchungen bei allen Kontroll­terminen

Einige Unter­suchungen werden bei jedem Nach­sorgetermin im Transplantations­zentrum durch­geführt. Dazu gehören:

  • Gespräch zum aktuellen Gesundheits­zustand und dem allgemeinen Wohl­befinden
  • Labor­untersuchung von Blut und Urin: Um die Funktion der neuen Niere zu über­prüfen und früh­zeitig eine Abstoßungs­reaktion oder Kompli­kationen zu entdecken, müssen Blut und Urin regel­mäßig im Labor unter­sucht werden. Verschiedene Labor­werte, wie ein erhöhter Kreatini­nwert im Urin nach der Nieren­transplantation, können Hinweise auf eine Ab­stoßung geben. Bei akuten Beschwerden wird der Urin außerdem mittels Urin-Test­streifen untersucht.
  • Ultraschall­untersuchung bei Bedarf: Mittels Ultraschall­untersuchung kann der Zustand der neuen Niere kon­trolliert werden.

Manche Unter­suchungen werden nicht jedes Mal durch­geführt, sondern nur ca. einmal pro Jahr:

  • Routine­mäßige Bestimmung der Anti­körper gegen das transplantierte Organ (Immun­monitoring auf HLA-Anti­körper), die auf eine Abstoßungs­reaktion hinweisen: Was es mit den HLA-Anti­körpern auf sich hat, wird im Erklär­film Gewebe­marker und HLA-Matching erläutert.
  • Großes Labor, z. B. mit Blut­bild, Blut­zucker, Hormon­spiegel, Vitamin-D-Spiegel: Details zu den Labor­werten finden sich hier.
  • Ultra­schall der Organe von Ober- und Unter­bauch (Abdomen-Sono­grafie)

Wird eine Abstoßungs­reaktion vermutet, kann zur Ab­klärung ein CT, MRT oder eine Nieren­biopsie durch­geführt werden.

Vorsorge­untersuchungen und Impfungen nach der Nieren­transplantation

Neben den Kontroll­terminen im Transplantations­zentrum und bei der Nephro­login oder dem Nephro­logen sind weitere Vorsorge- und Krebsvorsorge­untersuchungen bei bestimmten Fach­ärztinnen und Fach­ärzten wichtig. Diese sollten regel­mäßig und zuver­lässig verein­bart und wahr­genommen werden, um mögliche Er­krankungen früh­zeitig zu erkennen und zu be­handeln.

Infografik, die darstellt, welche Vorsorgeuntersuchungen Nierentransplantierte halbjährlich und jährlich durchführen lassen sollten
Wichtige Vorsorge- und Krebsvorsorgeuntersuchungen nach der Nierentransplantation

Alle Vorsorge­termine nach der Nieren­transplantation auf einen Blick

Darü­ber hinaus sollten auch alle anderen all­gemeinen Vorsorge- und Krebsvorsorge­untersuchungen, die jedem Ver­sicherten zustehen, zuver­lässig wahr­genommen werden. Alle Vorsorge­termine bei den ver­schiedenen Fach­ärzten bzw. -ärztinnen und wie häufig sie statt­finden sollten, finden Sie zusammen­gefasst in einer Check­liste zum Herunter­laden

Auf best­möglichen Impf­schutz achten!

Ein möglichst guter Impf­schutz ist essenziell, um gefähr­lichen Infektionen vorzu­beugen. In­formationen darüber, welche Arten von Impfungen es gibt und welche für Menschen mit einem Nieren­transplantat em­pfohlen werden, finden sich unter Infektionen nach einer Nieren­transplantation vor­beugen.

Unter­stützung für die Kontroll­termine und mentale Stärke nach der Nieren­transplantation

Die Kontroll­termine in der Transplantations­ambulanz und bei der nieder­gelassenen Nephro­login bzw. dem nieder­gelassenen Nephro­logen schaffen Sicher­heit und helfen, die wieder­gewonnene Gesund­heit und Lebens­qualität nach der Trans­plantation zu erhalten. Trotzdem ist es normal, wenn man vor den Unter­suchungen aufgeregt oder ange­spannt ist, weil man sich Ge­danken über die Er­gebnisse macht.

Eine Frau schaut bedrückt auf ihren Kalender, da sie sich Sorgen um ihren Kontrolltermin nach der Nierentransplantation macht
Um ruhig und ge­lassen zu den Ter­minen gehen können, gibt es viel­fältige Unterstützungs­möglichkeiten: Stärkung und Er­mutigung bieten z. B. Gespräche mit Fach­leuten, der Austausch in Selbsthilfe­gruppen oder psycho­logische Be­gleitung. So lassen sich die Ter­mine mit Ver­trauen und Zu­versicht wahr­nehmen und man kann sicher und ent­spannt in die Zu­kunft blicken.

Wenn Sie bei sich Ängste im Zusammen­hang mit den Kontroll­untersuchungen wahr­nehmen, suchen Sie das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt Ihres Ver­trauens, einer Thera­peutin bzw. einem Thera­peuten, einer psycho­logischen Beratungs­stelle oder anderen Be­troffenen, z. B. im Rahmen einer Selbsthilfe­gruppe!

Weitere Hin­weise, wie Sie mit psychischen Be­lastungen nach einer Nieren­transplantation um­gehen können, finden Sie hier.

Sprechen Sie auch organi­satorische Schwierig­keiten offen an, z. B. wenn es Ihnen schwer­fällt, Termine zu planen und einzu­halten. Mögliche Ansprech­partner sind z. B. Freunde und Ange­hörige, das Team des Transplantations­zentrums oder Ihre nieder­gelassene Nephro­login bzw. der Nephro­loge.

Der Aus­tausch mit anderen Be­troffenen ist oft eine große Hilfe.

Niemand kennt die Ängste, Sorgen und Heraus­forderungen eines Lebens mit einem Nieren­transplantat so gut wie jemand, der Gleiches erlebt hat. Daher gelingt die Auf­arbeitung be­lastender Er­lebnisse häufig leichter, wenn man sie in einer Gruppe mit Be­troffenen teilt. Die Ver­netzung und der Aus­tausch mit anderen Be­troffenen bieten viel­fältige Möglich­keiten der Unter­stützung und alltags­relevante Tipps und Tricks für das Leben mit einer neuen Niere. Über Selbsthilfe­gruppen können bei Bedarf auch gezielt Ansprech­partner in Wohnort­nähe für indivi­duelle Gespräche ge­funden werden.

Anschlussheil­behandlung und Reha nach einer Nieren­transplantation

Nieren­transplantierte haben ein Recht auf eine Anschlussheil­behandlung (AHB) oder Reha­bilitation (Reha).

Eine Nieren­transplantation läutet für die Patient­innen und Patienten eine neue Lebens­phase ein – mit vielen Ver­änderungen und Dingen, die sie jetzt neu beachten müssen. Eine AHB oder Reha trägt dazu bei, die körper­liche und mentale Gesund­heit nach der Trans­plantation wieder­herzustellen und die Rück­kehr in den Lebens­alltag und das per­sönliche Lebens­umfeld zu er­möglichen und zu er­leichtern.

  • Dazu soll einer­seits zur physischen Re­generation die mus­kuläre Leistungs­fähigkeit wieder her­gestellt werden.
  • Anderer­seits soll Trans­plantierten ein Lebens­stil (Ernährung, Beruf, Frei­zeit, Sport, Reisen) ver­mittelt werden, der den Be­dingungen nach der Trans­plantation und unter der Immun­suppression an­gemessen ist.
Infografik, die unterschiedliche Maßnahmen aufzeigt, die im Rahmen einer Rehabilitation nach einer Nierentransplantation durchgeführt werden
Rehabilitative Maßnahmen nach einer Nierentransplantation
Je nach­dem, wann die Be­handlung statt­findet, spricht man von einer Anschlussheil­behandlung oder einer Reha.
Anschlussheil­behandlung (AHB)
  • Im Gegen­satz zur Reha findet eine Anschlussheil­behandlung direkt im An­schluss an bzw. maximal 2 Wochen nach einem Krankenhaus­aufenthalt statt. Sie hilft, den weiteren Heilungs­prozess zu för­dern und einen sicheren und schütz­enden Lebens­stil mit der neuen Niere zu lernen
  • Die AHB nach einer Nieren­transplantation dauert in der Regel drei Wochen.
  • Kosten­träger kann die Renten- oder Kranken­versicherung sein bzw. bei Beamten die Beihilfe­stellen.
  • Eine sta­tionäre Reha-Be­handlung kann bean­tragt werden, wenn der Krankenhaus­aufenthalt länger als 2 Wochen zurück­liegt.
  • Die Reha wird von der be­treuenden Haus- oder Fach­ärztin bzw. dem be­treuenden Haus- oder Fach­arzt be­antragt.
  • Die Dauer der sta­tionären Reha­bilitation beträgt in der Regel 2 bis 3 Wochen.
  • Ab­hängig vom individuellen Rehabilitations­bedarf und vom je­weiligen Kosten­träger können sta­tionäre Reha-Be­handlungen regel­mäßig im Abstand von 1 bis 4 Jahren wieder­holt werden.
  • Kosten­träger sind die Kranken­kassen bzw. Beihilfe­stellen.
  • Da­neben gibt es auch die Mö­glichkeit einer ambu­lanten Reha mit aus­schließlicher Tages­betreuung.

Es gibt Reha-Kliniken, die sich auf die Be­treuung nephro­logischer Pa­tienten oder auf die Be­handlung von Menschen mit Organ­transplantat spe­zialisiert haben. Der Sozial­dienst der Klinik sowie das Team des Transplantations­zentrums können bei der Wahl der Klinik beraten. Häufig können auch andere Trans­plantierte gute Tipps geben.

Kümmern Sie sich früh­zeitig um die Orga­nisation Ihrer AHB oder Reha!

Reha­bilitation für Lebendnieren­spenderinnen und -spender Auch Nierenlebend­spenderinnen und -spender haben in Deut­schland nach §27 (1a) SGB V ein Recht auf reha­bilitative Behandlung. Die Kosten über­nimmt dabei die Kranken­kasse der em­pfangenden Person. Üblicher­weise wird die Reha zeitnah nach der Ent­lassung aus dem Kranken­haus als Anschlussheil­behandlung (AHB) durch­geführt, kann jedoch auch zu einem späteren Zeit­punkt an­getreten werden. In der Regel besteht die Mö­glichkeit, dass spendende und em­pfangende Person die AHB oder Reha ge­meinsam machen.

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Quellen und weiter­führende Literatur

Bundes­amt für Sicher­heit in der Informations­technik. Wearables: So nutzen Sie Fitness­tracker, -armbänder & Co. Sicher. Verfügbar unter: https://www.bsi.bund.de/Wear­ables.html. Ab­gerufen am 21.10.2024.

DKE – VDE Ver­band der Elektro­technik Elektronik Informations­technik e.V. Medizinische Wear­ables sind in Vor­bereitung und werden die Gesund­heit von Patienten verbessern. Verfügbar unter: https://www.dke.de/de/arbeits­felder/health/wearables-medizin­technik. Abgerufen am 21.10.2024.

Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS): Patientenbroschüre Nierentransplantation. https://www.uks.eu/fileadmin/uks/kliniken_und_ein­richtungen/transplantation/transplantations­zentrum/TPL_Patientenbroschuere.pdf
Abgerufen am 07.04.2026.

Gerbig D. et al. Informationen und Stellung­nahme der Kommission Reha­bilitation, Transition und Alters­medizin der DGfN (Deutsche Gesell­schaft für Nephro­logie) zur stationären Reha­bilitation bei chronisch Nieren­kranken, Nieren­transplantierten und Nieren­lebendspendern. Nephro­loge. 2017;12:438-442.

Die Inhalte wurden in enger Zusammen­arbeit mit einem Beirat aus Patienten­organisationen und Ärztinnen und Ärzten er­stellt.

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